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OST-Modell
Grammatik des Lebendigen
Eine neue Brille auf das Lebendige, das Soziale, das Technische — und die KI.
Florian Matt
Das Buch in drei Sätzen
Acht Grundfunktionen halten jede lebende Zelle am Laufen. Dieselben acht Funktionen finden sich in jedem System wieder — in Bäumen, Unternehmen, Smartphones und Künstlicher Intelligenz. Grammatik des Lebendigen macht diese verborgenen Muster sichtbar und gibt dem Leser ein Werkzeug an die Hand, mit dem er jedes System verstehen kann.
Klappentext
Warum scheitern Unternehmen an denselben Problemen wie Ökosysteme? Warum funktioniert ein Smartphone nach ähnlichen Prinzipien wie eine biologische Zelle? Und was passiert, wenn Künstliche Intelligenz beginnt, Funktion um Funktion das zu tun, was bisher nur Lebewesen konnten?
Florian Matt hat fünf Jahre nach dem Muster gesucht — und zwanzig Jahre nach Bestätigung. Er fand beides in der kleinsten lebenden Einheit der Erde. Die acht Funktionen, die jede Zelle am Leben halten — Stoffwechsel, Steuerung, Austausch, Abgrenzung, Speicher, Schutz, Mobilität, Stabilität — bilden eine universelle Grammatik, die in jedem System wirkt.
Grammatik des Lebendigen führt Schritt für Schritt durch dieses Modell und wendet es auf vier Welten an: den Baum, das Unternehmen, das Smartphone und die KI. Das Ergebnis ist ein Sachbuch, das Biologie, Systemtheorie und Alltagsverständnis verbindet — und zeigt, warum wir Systeme verstehen müssen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.
Bibliografische Angaben
Über den Autor
Florian Matt, geboren 1972, lebt in Filderstadt bei Stuttgart. Nach dem Wirtschaftsgymnasium absolvierte er eine Ausbildung zum Zimmermann und studierte ein Jahr Architektur, bevor er an die Universität Stuttgart wechselte (Abschluss: Dipl. Sportwissenschaften). Seitdem hat Matt mehr Karrierewechsel durchlaufen als die meisten Menschen: drei Jahre selbstständig im Marketing, zwei Jahre Kundenberater bei einer Allianz-Agentur, fünf Jahre selbstständiger Versicherungsmakler, Gründer der StartUp Garage e.V. (eines der ersten Stuttgarter Startup-Netzwerke) und der Kooperationsberatung CoSynCo, Autor von LRS-Übungsbüchern (aus eigener Betroffenheit als Vater dreier Kinder), Verantwortlicher für Marketing und Vertrieb des Kunstprojekts DUNDU — das er von einem regionalen Unternehmen zu einem weltweit agierenden Kunstprojekt ausbaute (u.a. Helene Fischer Weihnachtsshow, GNTM-Finale, Auftritte in Dubai, Las Vegas, Peking) —, agiler Transformationsexperte im Allianz-Konzern und heute Architekt des „House of AI Transformation“ bei metafinanz (Allianz-Tochter, ca. 800 Mitarbeitende).
Parallel zu diesen beruflichen Stationen hat Matt ein eigenes Systemdenken-Modell entwickelt — das OST-Modell (Organic System Thinking). Grammatik des Lebendigen ist sein erstes Sachbuch.
Eine Wiederentdeckung
Was das Buch besonders macht: Die Entdeckung ist eigentlich eine Wiederentdeckung. Vor über 200 Jahren stellte der Naturforscher Georges Cuvier dieselbe Frage — wie die Teile eines lebenden Systems funktional zusammenwirken müssen. Cuviers Erkenntnisse gerieten in Vergessenheit, als Darwin den Blick der Biologie auf Abstammung und Selektion richtete.
Matt stieß auf diese Verbindung über eine Doktorarbeit von Tobias Cheung („Die Organisation des Lebendigen“), die Cuvier mit Leibniz und Kant verglich. Was Matt intuitiv aus der Zelle abgeleitet hatte, war bereits vor zwei Jahrhunderten erkannt worden — Grundfunktionen, Grundstoffe, Grundmotive. Die Sprache war eine andere. Das Muster war dasselbe.
Fun Fact: Wer das OST-Modell verstanden hat, versteht auf einmal auch Leibniz, Kant und Hegel — als Normalbürger.
Besonderheiten
- Einzigartiger Zugang: Konkrete Zellbiologie statt abstrakte Systemtheorie
- Vier Härtetests: Baum, Unternehmen, Smartphone, KI
- KI-Kapitel mit Alleinstellung: Fehlende Stabilität als entscheidende Differenz
- Autobiografisch verankert: Nacht im Schwarzwald, fast Social Media erfunden, ChatGPT-Moment
- Vier Praxiswerkzeuge für den Alltag
- Jedes Kapitel mit „Und bei dir?“-Übungen
Einordnung
Das Buch steht in der Tradition von Frederic Vester (Neuland des Denkens), Donella Meadows (Thinking in Systems) und Fritjof Capra (Das Tao der Physik) — mit einem neuen, biologisch fundierten Zugang.
Rezensionsexemplar & Kontakt
Für ein Rezensionsexemplar (PDF oder gedruckt) wenden Sie sich bitte an:
Florian Matt
presse@florianmatt.de
0172 402 77 46
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